Welche Kleidung ist für das Training sinnvoll?

Leichtathletik soll Spaß machen

Leichtathletik macht mehr Spaß, wenn man auch die richtige Kleidung dafür hat.

Die Kleidung darf Eure Bewegungen nicht einschränken. Sie soll gegen Regen, Kälte und Verletzungen schützen. Wenn man öfters auch in der Dunkelheit läuft, sollte die Jacke über Leuchtstreifen verfügen.

Bei Fragen am Besten die Trainer ansprechen. Sie geben gerne Ratschläge dazu.

Laufschuhe für die Bahn und den Wald

Laufschuhe für das Laufen auf der Bahn und im Wald sind leicht, haben ein kräftiges (positives) Profil und sind bereits etwas gebogen, um die Abrollbewegung des Fußes zu unterstützen. 

Hallenschuhe sind nur für die Halle geeignet. Im Freien ist die Verletzungsgefahr viel zu groß.

Tennisschuhe oder modische Sportschuhe sind für Leichtathletik ungeeignet.

Wenn ihr im Winter sowohl im Freien, als auch in der Halle trainieren wollt, dann solltet ihr Euch zwei Paar Sportschuhe zulegen. Nasse oder feuchte Schuhe in der Halle verärgern nicht nur den Hausmeister, sondern sind auch extrem gefährlich.

Sportkleidung

In den letzten 2 Jahren habe ich eine beträchtliche Anzahl von Kindern und Jugendlichen beobachtet, welche häufig mit ungeeigneter Kleidung ins Training kommen. Selbst bei kalter Witterung kommen sie in kurzen Hosen, in T-Shirts und einer dünnen Jacke. Einige kommen Woche für Woche mit Schuhen zum Training, die nicht für den Sport geeignet sind, vor allem nicht im Winterhalbjahr.

Wir benötigen zwei Dinge, damit uns beim Training warm ist: Unsere Muskeln und die geeignete Kleidung.

Wenn wir uns bewegen, dann produzieren unsere Muskeln  eine Menge Wärme. Das weiß jeder, der einmal einen flotten Dauerlauf (z.B. Cooper-Test) an einem warmen Sommertag absolvierte. Uns wird so warm, dass manch einer den Lauf frühzeitig abbrechen muss. Dieselbe Wärme produzieren die Muskeln auch im Herbst und Winter. Jetzt geht es allerdings darum, diese Wärme nicht wieder zu verlieren. Dafür nützen wir die Kleidung.

Auch für die Sportkleidung gilt grundsätzlich das Zwiebelprinzip. Im Training eine dicke Hose und einen dicken Pulli zu tragen macht keinen Sinn. Es ist besser, mehrere Kleidungsstücke übereinander zu tragen, welche man im Laufe des Trainings eventuell ablegen und bei Bedarf auch wieder anziehen kann.

Im Allgemeinen trage ich im Herbst und Winter, je nach Wetter, folgende Kleidung zum Training:

  • Unterwäsche (lange Funktionshose und langärmliges Funktionsshirt)
  • ein Paar (dicke) Sportstrümpfe (meist habe ich ein Ersatzpaar dabei)
  • eine lange Sprinterhose (Legging?) und einen langärmligen (Rollkragen-)Pulli
  • eine Trainingshose und 1 langärmliges Sweat-Shirt
  • bei Regen: eine Regenjacke und evtl. eine Regenhose
  • ein Paar Handschuhe und eine Mütze

Meist habe ich ein Handtuch sowie Kleidung und Schuhe zum Wechseln dabei.

Mit dieser Kleidung habe ich schon zahlreiche Trainingseinheiten, auch bei -10° C und knöcheltiefem Schnee durchgestanden, ohne dass ich die Lust am Training verloren hätte oder mich erkältet hätte.

Ich bin sicher, Euch wird dies auch gelingen.

Spikes und andere Spezialschuhe

Fast jede Sportart hat ihre Spezialschuhe und ihre Spezialkleidung. Besonders deutlich wird dies z.B. beim Reiten, Fechten, Bogenschießen, Skifahren oder beim Schwimmen. In der Leichtathletik handelt es sich hierbei vorrangig um die Laufschuhe, die Spikes.

Je nach Leistungsstand und persönlichem Engagement unterscheidet man Spikes für den Sprint, den Mittelstreckenlauf, den Weitsprung, den Hochsprung und den Speerwurf. Und dann gibt es natürlich auch noch Spezialschuhe für das Kugelstoßen sowie den diskus- und den Hammerwurf.

Für Schüler und Jugendliche, welche an einem ernsthaften Training interessiert sind oder Wettkämpfen teilnehmen wollen, ist die Anschaffung von Allround-Spikes empfehlenswert. Diese Schuhe ermöglichen mit ihren Nägeln unter der Laufplatte einen sichereren Halt auf der Bahn. Sie verhelfen zu einer besseren Beschleunigung und einem optimalen Abdruck vom Boden.

In Stuttgart gibt es leider nur sehr wenige Sportgeschäfte, welche Spikes im Angebot führen. Solltet ihr hier Fragen haben, stehen euch die Trainer gerne mit Rat zur Verfügung.


Trainingskleidung

Sport soll Spaß machen. Die richtige Kleidung ist dabei ein wichtiger Faktor.

Die Leichtathletik ist üblicherweise eine Sportart, welche mit einem sehr überschaubaren Umfang an Trainingskleidung auskommt. Dennoch sollten Sportler und deren Eltern auf die geeignete Kleidung achten. Die für das Training und die Witterung passende Kleidung ermöglicht ein effektives Training, welches Spaß macht. Sie schützt darüber hinaus vor Verletzungen und Erkältungen, insbesondere im Winterhalbjahr und in den Übergangsphasen im Herbst und Frühjahr. Und sie erlaubt es den Sport auch bei schlechten Witterungsbedingungen auszuüben.

Wir haben Ihnen hier einige wichtige Bestandteile aufgelistet. Wenn Sie Fragen hierzu haben, können Sie sich jederzeit an die Trainer oder die Abteilungsleitung wenden. 

Laufschuhe für die Bahn und den Wald

Die Schuhe sollten für das Laufen auf der Bahn und im Wald geeignet sein. Hallenschuhe, Tennisschuhe oder modische Sportschuhe sind hierfür ungeeignet. Die richtigen Laufschuhe verfügen über ein (Positiv-)Profil, bieten auf jedem Untergrund einen festen Halt und unterstützen die natürliche Abrollbewegung des Fußes.

Sportkleidung

Auch für die Sportkleidung gilt grundsätzlich das Zwiebelprinzip. Es ist besser, mehrere Teile übereinander zu tragen, welche man im Laufe des Trainings eventuell ablegen und bei Bedarf auch wieder anziehen kann. Funktionswäsche ist einfacher Baumwollwäsche vorzuziehen, da sie Feuchtigkeit nach außen abtransportiert und somit Erkältungen vorbeugt. 

Im Winter und in der Übergangszeit sollte eine Mütze und ein paar Handschuhe immer zur Trainingskleidung dazu gehören.

No-Nos

Folgende Kleidungsstücke sollen während des Trainings nicht getragen werden:
- Jede Form eines Schals 
- Schmuck, insbesondere in der Form von Ketten, Armreifen und Ohrsteckern, aber auch Armbanduhren.
- Überdimensionale Haargummis, welche vorzugsweise am Handgelenk getragen werden
- "Ersatz-"Fußballschuhe mit Stollenprofil
- Teure, meist überdimensionierte Trikots, welche noch nicht einmal Funktionswäsche sind

Diese Kleidungsstücke behindern den Athleten im Training, gelegentlich machen sie sogar ein Training unmöglich. Besonders gravierend ist, dass viele dieser Kleidungsstücke jedoch auch ein erhebliches Verletzungsrisiko beinhalten. Die Trainer sind angewiesen, darauf zu achten, dass Athleten diese Kleidungsstücke vor dem Training ablegen oder gegebenenfalls auch nicht am Training teilnehmen.

Zuletzt aktualisiert am 16.02.2011 von Axel Schaumann.

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